75. Jahre Ortsverein DRK Steinberg e.V.
75 Jahre DRK Ortsverein Steinberg – Ein Abend voller Dank und Gemeinschaft
Am 8. November 2025 feierte der DRK-Ortsverein Steinberg sein 75-jähriges Bestehen im herbstlich geschmückten Saal des
Steinberger Hofs. Mitglieder, Gäste und Unterstützer blickten auf sieben Jahrzehnte engagierte Vereinsarbeit zurück.
Eine Bilderschau, eine beidseitig begehbare Erinnerungswand und alte Fotoalben luden zum Erinnern und Austausch ein.
Beim reichhaltigen Bratkartoffelbuffet wurde angeregt erzählt und herzlich gelacht. Besonders stimmungsfroh wurde es,
als der DRK-Tanzkreis gemeinsam mit den Anwesenden das Parkett füllte und alle zum fröhlichen Mit-Tanzen einlud.
In ihrer Ansprache blickte die 1. Vorsitzende Andrea Beland auf die Gründung des Ortsvereins zurück:
Dieser hat sich aus dem Vaterländischen Frauenverein entwickelt. Am 21. Januar 1950 trafen sich engagierte
Steinberger Bürgerinnen und Bürger im alten Bahnhof, um „auf Zuruf“ einen Vorstand zu wählen.
In schwierigen Nachkriegszeiten unterstützten die Steinbergerinnen und Steinberger Geflüchtete, teilten Küchen
und Waschräume und halfen mit Kleiderstube, Blutspenden und Heimkehrerbetreuung. Zahlreiche soziale Hilfen,
Ferienmaßnahmen, Pakete für Ostzonen oder die Ukraine und Katastrophenvorsorge zeugen von kontinuierlichem Engagement.
Gedankt wurde der langjährigen Vorsitzenden Monika Diehl, die den Ortsverein 36 Jahre leitete und mit ihrem unermüdlichen
Einsatz die Grundsätze des DRK lebendig machte. Beland lobte auch die Kleiderstube, die Blutspendeaktionen und den Tanzkreis,
die über Jahrzehnte soziale Unterstützung und Lebensfreude bieten. Seit der ersten Blutspende 1961 mit 200 Spendern konnten knapp 9.000 Spenden für Patienten bereitgestellt werden. Ausflüge, Adventsfeiern und Bildungsangebote ergänzten das
Vereinsleben und stärkten die Gemeinschaft.
Viele Mitglieder engagieren sich seit Jahrzehnten, einige über 60 Jahre. „So viel Herzblut – das ist nicht selbstverständlich“,
betonte Beland und dankte allen Ehrenamtlichen für ihre unermüdliche Arbeit.
Abschließend ermutigte sie, den Verein zu unterstützen, Geschichten über das DRK weiterzutragen und jüngere Menschen
für ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen. Bei alten Schlagern, Gesprächen und gemeinschaftlichem Tanz klang das Jubiläum aus.


































